Blick in die digitale Zukunft: Wenn das Auto selber lenkt...

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Vernetzt und selbstfahrend: Das Auto der Zukunft stand im Zentrum der Internationalen Automobilmesse (IAA,) vor wenigen Wochen. Es gibt sie also schon, die Fahrzeuge, die sobald man das Fahrzeug öffnet, fragen: „ Möchten Sie selbst fahren oder soll ich übernehmen?"

In unserem letzten Newsletter haben wir über das Internet of Things (IoT) berichtet, und darüber, wie diese technologische Errungenschaft auch das private Leben verändern kann...dabei scheiden sich gerade bei selbstfahrenden Autos die Geister.

 

 

Folgende Grafik zeigt die Stimmung deutscher Autofahrer bezüglich selbstfahrender Autos:

infografik 3799 meinung selbstfahrende autos

Quelle:http://de.statista.com/infografik/3799/meinung-zu-selbstfahrenden-autos/

 

Rund 37 Prozent der in Deutschland lebenden Menschen ab 18 Jahren können sich vorstellen, ein Auto zu kaufen, das selbstständig fährt. Die deutliche Mehrheit – 61 Prozent – tut dies nicht, so das Ergebnis des Branchenverbandes Bitkom. Zwar sei dies nach Auffasung von Bitkom-Präsident Hermann Rodler als „großes Interesse der Bevölkerung an autonomen Fahren" zu werten.  Dies gelte vor allem vor dem Hintergrund, dass es derzeit solche Fahrzeuge noch nicht zu kaufen gebe und eine derartige Entscheidung sehr viel Vertrauen in die Technik erfordere.

Aber auch diese grundsätzlich affine Gruppe ist nicht bereit, die Kontrolle über ihr Fahrzeug gänzlich abzugeben. So kann sich durchaus eine Mehrheit der Autofahrer (63 Prozent) vorstellen, das Einparken dem Auto selbst zu überlassen.  Entsprechende Systeme sind bereits in vielen neueren PKWs integriert. Im Stau auf der Autobahn wäre mit 45 Prozent der Autofahrer immerhin noch fast die Hälfte bereit, auf Autopilot zu stellen.

Anders die Zahlen im fließenden Verkehr: Hier wäre nur noch eine Minderheit (15 Prozent) bereit, diese technische Errungenschaft zu akzeptieren. Grundsätzlich ist sogar nur weniger als jeder Zehnte Autofahrer bereit, das Auto selbst steuern zu lassen. Diese Umfragewerte sieht der Bitkom-Präsident allerdings gelassen. Es sei absehbar, dass diese Werte schnell steigen, so Rodler, „wenn die Autofahrer die Erfahrung machen, dass sie der Technik vertrauen können".

So wird es sich wohl generell mit der Akzeptanz des IoT seitens der Verbraucher verhalten: Ist die allgemeine Skepsis einmal aufgrund erster positiver Erfahrungswerte mit neuen Technologien gewichen, ist der Mensch geneigt, in technische Innovationen zu vertrauen. So ist nun mal die menschliche Natur konstituiert. Gut so, sonst wäre das Pferd noch heute unser Fortbewegungsmittel getreu der Fehleinschätzung von Kaiser Wilhelm II.:

  „Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung."

Doch welche Konsequenzen bringt das IoT für den Handel? Wozu benötigt der Kunde noch den Handel, wenn der direkte Draht zwischen Hersteller und Kunde besteht? Der Absatzkanal also bis ins eigene Auto oder den eigenen Kühlschrank reicht? Der Handel wird sich mit neuen vernetzten Service-Ideen auf diesen Wandel einstellen müssen. Denn Fakt ist: Das IoT ist keine nur vorübergehende Erscheinung.

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70 % der Verbraucher treffen mittlerweile ihre Kaufentscheidung auf der Basis von Bewertungen! Wer auf Bewertungen seiner Kunden verzichtet, der verzichtet nicht nur auf glaubwürdige Werbung, sondern auch auf ein gutes Ranking bei Google & Co, denn: Suchmaschinen lieben die Sternchen. Sie möchten ihren Nutzern relevante Suchergebnisse liefern, also solche Anbieter und Produkte, die bereits von anderen aus Erfahrung für gut befunden wurden. Nur so kann Google wiederum selbst bei seinen Usern punkten.

Damit liegt auf der Hand, weshalb Bewertungs- und Vergleichsportale hoch im Trend liegen und auch vor klein- und mittelständischen Unternehmen regionaler Prägung keinen Halt mehr machen, unabhängig von der Branche eines Anbieters. Hoch wird daher die Rolle von Online-Bewertungen eingeschätzt, was ihren direkten Einfluss auf die Kaufentscheidung anbelangt.

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