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Google ist blind für Ihre Website? Dann ist Ihre Seite eventuell nicht suchmaschinenoptimiert. Jeder spricht davon, viele tun es. Die meisten, ohne genau zu wissen, wie es funktioniert: Suchmaschinenmarketing

Was ist eigentlich SEO und warum geht es nicht mehr ohne?

Suchmaschinen-Optimierung (SEO, von engl. search engine optimization) ist unerlässlich, denn was nützt eine schicke neue Website, in innovativem Design, wenn diese in den Tiefen des World Wide Web nicht auffindbar ist?

Eine Suchmaschine ist ein Programm, das der Informationsrecherche im Internet dient. Es ermöglicht den Internet-Nutzern, anhand von Keywords im Internet nach Informationen und Dokumenten zu suchen, die in einem Computer oder einem Computernetzwerk, wie z. B. dem World Wide Web, gespeichert sind. Nach Eingabe einer Suchanfrage liefert eine Suchmaschine eine Liste von Verweisen auf möglicherweise relevante Dokumente, meistens dargestellt mit Titel und einem kurzen Auszug des jeweiligen Dokuments. (Quelle: statista.com)

Suchmaschinen sind daher zweifellos essentiell wichtig für die Informationsrecherche. Trotzdem sollten Inhalte nicht ausschließlich für Suchmaschinen wie Google optimiert werden. Schließlich wünscht sich jeder Websitebetreiber letztlich menschliche Besucher auf seiner Seite.

Mit der wachsenden Anzahl der Internet-User in Deutschland steigt auch die Zahl derer, die sich bevorzugt online über Produkte informieren, bevor sie sich für einen Kauf entscheiden. Durch die mobile Internetnutzung von Smartphones wächst der stationäre Handel noch näher mit der Online-Suche zusammen. Über 70 Prozent aller Smartphone-Besitzer nutzen ihr Mobilfunkgerät während sie sich in einem Geschäft befinden. Ein Großteil der Smartphone-User informiert sich online über ein Produkt und kauft dann in einem lokalen Geschäft.

Was ist bei SEO zu beachten?

1. Ziele definieren

Jeder Unternehmer, der eine Website betreibt, sollte folgende Grundüberlegung anstellen: Welches Ziel verfolge ich mit meiner Website und was sollen die Besucher dort tun? Formulieren Sie die Antworten auf diese Frage möglichst konkret, am besten mit quantifizierbaren Größen, z.B. „Wir wünschen innerhalb eines Monats 50 Anfragen von Besuchern über das Web-Kontaktformular zum Produkt XY". Erst nachdem Sie diese Basis-Ziele definiert haben, macht es Sinn, SEO-Aktivitäten zu entfalten bzw. solche in Auftrag zu egeben. Dabei gilt: Das wichtigste Kriterium für ein gutes Suchmaschinen-Ranking ist die sog. Keyword-Dichte einer Webseite. Dies gilt für die Texte, aber insbesondere auch für URLs, Seiten-Titel, Überschriften, Bildbeschreibungen und Links. Damit diese relevanten Keywords identifiziert werden können, stellt Google ein Tool zur Verfügung (Google Keyword-Planer als Nachfolgetool des AdWords Keyword Tools).

2. Öfters mal was Neues

Aktualität ist Trumpf! Websites mit hoher Änderungsfrequenz sind übrigens die Lieblingskinder der Suchmaschinen. Setzen Sie also öfters mal auf Neues anstatt auf "Altbewährt lebt länger!"

3. Duplicate Content vermeiden

Von "Duplicate Content" (deutsch: doppelter Inhalt) spricht man, wenn einundderselbe Inhalt unter verschiedenen Internetadressen erreichbar ist. Die Suchmaschinen strafen Plagiate ab und belohnen neue (eigene) Inhalte - soweit sie qualitativ hochwertig sind.

4. Kosten im Auge behalten

Bei attraktiven Keywords steigen die Kosten schnell ins Unermessliche, daher gilt es, die Keywords geschickt auszuwählen. Eventuell lassen sich "Long Tail Keywords" einbauen, die auf die eigene Region verweisen. Sie sollten auch so genannte "negative Keywords" definieren. Erste Auswertungen der Suchanfragen ergeben oft eine Reihe von Keywords, die nichts mit Ihrem Geschäftsbetrieb zu tun haben. Solche sollten Sie als negative Keywords festlegen.

5. Call-to-action

Ein Call-to-Action (deutsch: Handlungsaufforderung) wird eingesetzt, um dem Interessenten den nötigen Impuls zum Handeln zu geben, d.h entweder das beworbene Produkt zu kaufen, eine Kontaktanfrage an das werbetreibende Unternehmen zu richten oder Ähnliches. Ihre Anzeige sollte also einen appellativen Charakter haben, d.h., den Suchenden zu einer konkreten Handlung auffordern, wie z.B.: "Jetzt klicken und testen". Meist klicken farbig gestaltete Buttons mit integriertem Text besser als bloße Textlinks. Wie der perfekte Button auszusehen hat, hängt natürlich vor allem von Kampagenenzielen sowie den Zielgruppen ab. Auch sind hier oft durch die Branche des Werbetreibenden gewisse Anforderungen vorgegeben, z.B. Seriosität im Bankenwesen, dagegen Emotionalität in der Touristikbranche etc..

6. Landingpage

Wichtig ist die Zielseite, auf welcher der User landet, sobald er auf Ihre Adwords-Anzeige geklickt hat. Diese, in Fachkreisen auch "Landingpage" genannte Webseite, sollte dem User das Gefühl vermitteln, genau das gefunden zu haben, wonach er gesucht hat. So wird der Klick auf Ihre Anzeige zum Erfolgserlebnis des Users. Zeigen Sie ihm, was Ihr Unternehmen anbietet und liefern Sie eine Wegbeschreibung mit. Außerdem sollte die Landingpage mit aussagekräftigen Fotos sowie kurzen, prägnanten Informationen, für einen positiven und kompetenten Eindruck sorgen.

Schließlich ist SEO auch ein technisches Thema. Optimierter HTMLCode, korrekte Sitemaps, Ladezeit der Seiten und Verfügbarkeit des Webservers spielen eine wichtige Rolle und gehören in Expertenhände.

Flankierend zu SEO-Aktivitäten sind weitere Online-Marketing-Maßnahmen als Bestandteil des Marketing-Mix empfehlenswert, wie zum Beispiel, Online-Werbung in Verzeichnissen, Video-Plattformen und Social Media.

 

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Meinung machen mit Meinungsmeister

 

70 % der Verbraucher treffen mittlerweile ihre Kaufentscheidung auf der Basis von Bewertungen! Wer auf Bewertungen seiner Kunden verzichtet, der verzichtet nicht nur auf glaubwürdige Werbung, sondern auch auf ein gutes Ranking bei Google & Co, denn: Suchmaschinen lieben die Sternchen. Sie möchten ihren Nutzern relevante Suchergebnisse liefern, also solche Anbieter und Produkte, die bereits von anderen aus Erfahrung für gut befunden wurden. Nur so kann Google wiederum selbst bei seinen Usern punkten.

Damit liegt auf der Hand, weshalb Bewertungs- und Vergleichsportale hoch im Trend liegen und auch vor klein- und mittelständischen Unternehmen regionaler Prägung keinen Halt mehr machen, unabhängig von der Branche eines Anbieters. Hoch wird daher die Rolle von Online-Bewertungen eingeschätzt, was ihren direkten Einfluss auf die Kaufentscheidung anbelangt.

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