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"Information Wars": Der Kampf um die Aufmerksamkeit im Web

2016 – Wir alle wissen es: Kunden informieren sich zunächst im Internet bevor sie etwas kaufen. Dies gilt nicht nur für den Kauf von beratungsintensiven und hochwertigeren Produkten, wie z.B. Elektronikartikel oder Autos, sondern längst auch für den geplanten Restaurantbesuch und die neuen Lieblingsturnschuhe. Auch im Vorfeld eines erforderlichen Arzt- bzw. Anwalttermins wird erst einmal im Netz recherchiert.  Informationen online anzubieten ist längst nicht mehr Kür, sondern Pflicht mit höchster Priorität und zwar branchenunabhängig.

Dabei besteht die größte Herausforderung für Unternehmer darin, mit ihren Online-Inhalten angesichts der gigantischen Weiten der Informations-Galaxien noch irgendwie wahrgenommen zu werden. Und zwar nicht von irgendjemandem, sondern von der eigenen Zielgruppe. Um aber auch nur ansatzweise für seine Interessenten als Anbieter in Frage zu kommen, sollte man die Probleme seiner Zielgruppe(n) aufzeigen und einen Lösungsansatz dafür präsentieren.

Permanente Zielgruppenanalyse ist das A und O

Das setzt natürlich wiederum voraus, dass man sich im Klaren darüber ist, wer überhaupt die relevante(n) Zielgruppe(n) ist bzw. sind. Eine gute Zielgruppenanalyse ist unverzichtbar für erfolgreiches Online-Marketing. Nun haben Sie sicher bereits viele wichtige Erkenntnisse über Ihre Zielgruppen gesammelt, die Sie immer wieder aufs Neue gewinnbringend einsetzen können. Diese Learnings entsprechend ein- und umzusetzen ist wichtig, reicht aber nicht aus, denn: Zielgruppen sind keine statischen Gebilde, sondern unterliegen vielmehr einem fortwährenden Veränderungsprozess. Bleiben Sie also am Ball und stellen Sie sich laufend die Frage: Wer kauft meine Produkte / Services aus welchen Gründen?

Bieten Sie Lösungsansätze

Sie kennen Ihre Zielgruppe, deren aktuelle Bedürfnisse, Interessen und Probleme? Perfekt! Die erste und wichtigste Hürde ist genommen. Im zweiten Schritt kommt es darauf an, mit der eigenen Firmenwebseite diese Zielgruppe(n) auch zu erreichen und nicht Ihren Konkurrenten das „Web-Feld“ kampflos zu überlassen. Im Idealfall setzen Sie sich mit den Problemen Ihrer Zielgruppe auseinander und zeigen auf Ihrer Firmenwebsite die Lösungsansätze, die Ihre Produkte / Services für die Situation dieser Zielgruppe bietet. Stellen Sie sich daher folgende Fragen:

  • In welcher Situation befindet sich die Mehrzahl meiner Zielgruppenangehörigen?
  • Woher kommen die Besucher meiner Website?
  • Welche Inhalte interessieren meine Website-Besucher besonders?

Situative Rahmenbedingungen der Zielgruppe

Keiner kennt Ihr Unternehmen besser als Sie selbst. Sicher beschäftigen Sie sich laufend mit der Analyse der branchen- und wettbewerbsrelevanten sowie ökonomischen Faktoren, Ihre Zielgruppe betreffend, ebenso wie mit den gesellschafltlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen, welchen Ihre Kunden und Interessenten ausgesetzt sind.

Woher kommen Website-Besucher?

Hat ein Besucher Ihre URL direkt in den Internet-Browser eingegeben oder ist er über Suchmaschinenwerbung auf die Seite gekommen? Ist er eventuell über eine andere Website auf Ihre Site gelangt? Interessant ist es auch zu wissen, wie lange Besucher auf Ihrer Website bleiben, welche Seiten betrachtet werden und welche nicht.  Wie hoch ist die Absprungrate? Wieviele Besucher verlassen Ihre Website sofort wieder? Wenn Sie all das bei möglichst vielen Usern analysieren, werden Sie nicht nur erfahren, ob Ihre Adwords-Kampagnen funktionieren. Sie erhalten zudem Erkenntnisse über die Qualität Ihrer Backlinks (= Verweise, die von einer anderen Website auf Ihre führen) und gewinnen Anhaltspunkte für Optimierungsmöglichkeiten des Contents (= Website-Inhalt). Hier ist der Einsatz von Statistiksoftware wie z.B. Google Analytics, etracker, Piwik oder Alexa.com mittlerweile unverzichtbar. Übrigens: Letzteres Tool liefert auch gleich Zahlen für die Websites Ihrer Wettbewerber mit.

Welche Inhalte sind besonders aufmerksamkeitsstark?

Mit Hilfe des eben beschriebenen Traffic-Reportings haben Sie die Basis für eine zielgruppenorientierte Content-Strategie geschaffen. Inhalte, welche die Bedürfnisse und Probleme der Zielgruppe berücksichtigen und Lösungsstrategien aufzeigen, haben eine besonders große Chance, wahrgenommen zu werden. Verfolgen Sie diese Strategie konsequent und führen Sie sich bei der Erstellung von Inhalten immer wieder vor Augen, welcher konkrete Mehrwert damit für Ihre Zielgruppe generiert wird. Dieser Mehrwert bietende Inhalt muss nicht unbedingt in einem Textbeitrag bestehen. Der aktuelle Trend geht eindeutig hin zu "Video comes first".

So rechnen Experten bis zum Jahr 2020 - also in gar nicht allzu ferner Zukunft - mit einer Zunahme von Bewegtbildinhalten von mindestens 11 Prozent. Damit wird künftig rund die Hälfte der gesamten Mediennutzungszeit auf Videoinhalte entfallen! Folgende Statistik veranschaulicht eine Prognose der Umsätze mit Videowerbung in Deutschland in den Jahren 2014 vis 2020. Laut dem Digital Market Outlook von Statista* werden die Umsätze mit Desktop-Videowerbung in Deutschland im Jahr 2016 bei rund 246 Millionen Euro liegen.

 

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Fazit:

Videowerbung ist folglich ein stark wachsendes digitales Werbeformat, bedingt durch die steigende Anzahl professionell bzw. redaktionell erstellter Videoinhalte, die im Internet mittlerweile abgerufen werden können. 

 

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Meinung machen mit Meinungsmeister

 

70 % der Verbraucher treffen mittlerweile ihre Kaufentscheidung auf der Basis von Bewertungen! Wer auf Bewertungen seiner Kunden verzichtet, der verzichtet nicht nur auf glaubwürdige Werbung, sondern auch auf ein gutes Ranking bei Google & Co, denn: Suchmaschinen lieben die Sternchen. Sie möchten ihren Nutzern relevante Suchergebnisse liefern, also solche Anbieter und Produkte, die bereits von anderen aus Erfahrung für gut befunden wurden. Nur so kann Google wiederum selbst bei seinen Usern punkten.

Damit liegt auf der Hand, weshalb Bewertungs- und Vergleichsportale hoch im Trend liegen und auch vor klein- und mittelständischen Unternehmen regionaler Prägung keinen Halt mehr machen, unabhängig von der Branche eines Anbieters. Hoch wird daher die Rolle von Online-Bewertungen eingeschätzt, was ihren direkten Einfluss auf die Kaufentscheidung anbelangt.

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