Unendliche Reichweite mit Facebook-Werbung?

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Reichweite, Reichweite und nochmals Reichweite ist auch für KMUs das wichtigste Argument, um auf den Facebook-Werbezug aufzuspringen. Dabei geraten andere Faktoren oft in den Hintergrund – zu Unrecht. Denn Werbung auf Facebook (Facebook Advertising) vermag auch mit Blick auf Kundenbindung, Markenaufbau und Online-Reputation wahre Wunder zu vollbringen.

Allerdings nur dann, wenn man einige Insider-Tipps nutzt und Fallstricke meidet. Wichtig ist zunächst, dass man seine genaue Zielrichtung kennt und im Vorfeld klärt, welche konkrete Anzeigenart die richtige ist. Denn bei all den verschiedenen Möglichkeiten, die Facebook mittlerweile anbietet, besteht auch die Gefahr, "sich zu verzetteln" und den Überblick über die Kosten zu verlieren - zumindest für den Neuling im Facebook-Advertising.

I. Nur wer sein Ziel kennt, kann es auch erreichen

Am Anfang sollte immer - wie bei jeder Werbemaßnahme - die Frage nach dem Ziel stehen. In Sachen Facebook-Werbung bedeutet dies:

Was sollen die Nutzer tun, wenn sie meine Anzeige sehen?

Und Facebook bietet hier zahlreiche Möglilchkeiten an:

  1. (Online-)Bestellung eines Produkts
  2. Klicken auf die Website eines Unternehmens
  3. Abbonnement eines Newsletters
  4. Steigerung der Reichweite der eigenen Website durch "Gefällt mir"-Angaben, Kommentare etc.
  5. Aufruf eines Firmen-/Imagevideos
  6. Steigerung der Markenbekanntheit
  7. Anmeldungen zu Events

 II. Definieren Sie Ihre Zielgruppen

Was prinzipiell für alle Werbeformen gilt, ist für erfolgreiche Facebook-Werbung besonders essentiell: Die Zielgruppe muss passen. Sind die Werbeanzeigen nicht zielgenau auf die richtigen Empfänger ausgerichtet, hilft auch Reichweite nicht weiter. Aber wie finde ich die richtige Zielgruppe für meine Facebook-Seite? Facebook bietet die Möglichkeit, Zielgruppen feingranular zu definieren, indem es jede Menge auswählbarer Targeting-Parameter anbietet: von Wohnort, über demographische Angaben, Interessen oder sogar ganz persönliche Angaben wie Beziehungsstatus, Beschäftigungsverhältnis etc. Allerdings sollten die Kriterien auch nicht zu spezifisch eingestellt werden, denn bei Zielgruppen unter 1.000 Nutzern kommt man nicht weiter: Es erscheint die Meldung: Zu geringe Reichweite!

III. Anzeigearten: Die Qual der Wahl

Das fängt schon beim Tool zur Anzeigenerstellung an: Bereits hier stehen drei Plattformen zur Auswahl – vom Ad Manager über den Power Editor oder man wählt einfach den Weg von der eigenen Unternehmensseite über Hinweisbuttons. Selbstverständlich lohnt sich der Einsatz des Power Editors, da damit unterschiedliche Ad-Versionen bei verschiedenen Zielgruppen getestet werden können. Damit der Werbeerfolg nicht nur ein Zufallstreffer bleibt, sind solche – etwas aufwändigeren – Tests unumgänglich.

IV. Gesetzliche Vorschriften und Facebook-Werberichtlinien beachten

Auch auf Facebook drohen teure Abmahnungen, wenn man gegen Wettbewerbs-, Urheber-, oder Markenrecht verstößt. Oft lauern Fallen in der Verwendung von Bildern. Es sollte daher vor Veröffentlichung immer genau geprüft werden, ob man auch wirklich die Nutzungsrechte für die verwendeten Fotos besitzt. Neben den gesetzlichen Vorschriften sind zudem die Facebook-Werberichtlinien unbedingt zu beachten. Jede Anzeige wird vor Veröffentlichung von Facebook geprüft. Sie regeln u.a., dass die Werbeanzeigen keine irreführenden, betrügerischen Inhalte enthalten dürfen. Zudem sind bestimmte Werbeinhalte, z.B. Schusswaffen oder diverse Medikamente, gänzlich verboten.

V. Analyse und Reporting

Ohne konsequente Ergebnisüberwachung gibt es natürlich keine zuverlässigen Erfolgsaussagen. Mit dem kompetenten und gezielten Einsatz diverser Reporting-Tools, wie z.B. Ad Manager oder Power Editor, gelingen Echtzeitanalysen über Reichweite und Kosten der Anzeige. So können eventuelle Probleme frühzeitig erkannt werden und Kampagnen-Optimierungen vorgenommen werden.

VI. Fazit zu Facebok-Ads

Facebook-Advertising hat für den Werbenden einerseits unheimlich viel zu bieten, was andererseits aber den Nachteil einer gewissen Komplexität birgt: Die Vielzahl an Möglichkeiten ist für den Laien schwer überschaubar und auch für onlineaffine Nutzer nicht immer auf den ersten Blick verständlich. Der große, unschlagbare Vorteil ist und bleibt natürlich die große Reichweite zum vergleichsweise günstigen Preis. Bereits für ein Budget von unter 50 Euro können nicht selten Tausende von Sichtkontakten bei der ausgewählten Zielgruppe erzielt werden. Werbung bei Facebook lohnt sich also dann, wenn sie aus Überzeugung und als fester Bestandteil eines strategischen Marketing-Mixes betrachtet wird und mit kreativen und taktisch sinnvollen Maßnahmen professionell umgesetzt wird.

 

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